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Mittwoch (16.) Nachmittag

In Malcolms Kurs erfahren wir nun etwas genaueres und er verspricht uns beiden Neuen auch das Textbook morgen mitzubringen, das zwar nicht benutzt wird, weil Gemma und Malcolm es nicht besonders gut finden und daher das Unterrichtsmaterial selbst zusammenstellen, aber ich denke es kann nicht schaden es zu haben, falls man irgenwann z.b. mal was businnesbezogenes nachschauen will. Wir bekommen noch einige Übungsblätter zu dem Thema Geschäftsbriefe, die wir uns selbstständig angucken können und besprechen dann einen Text über Sonys neuen Geschäftsführer und darüber wie schwierig der asiatische Markt sein kann bzw ganz generell dass man sehr gut informiert sein muss über die Kultur mit der man Geschäfte macht, weil es da ganz große Stolperfallen gibt. Zuletzt machen wir eine Übung aus einer Bewerbungsgesprächsimulation wo alle Kursteilnehmen (mit Ausnahme von Malcolm natürlich, haha) in einem Fesselballon über dem Meer unterwegs sind und wir merken dass der Ballon sinkt. Jetzt muss jeder eine Verteidigungsrede halten, warum er oder sie diejenige sein sollte die zuletzt im Ballon bleiben darf während alle anderen draufgehen müssen. Das war echt ganz schön schwierig, weil man formulieren muss was man bisher so erreicht hat im Leben und was für eine Businessidee man vielleicht hat, die die Welt noch unbedingt braucht. Ich hab meine Ansprache dann so gedreht, dass ich meinte ich hätte noch nicht soviel geleistet, aber gerade deshalb müsse ich im Ballon bleiben weil ich der Welt ja noch nicht gezeigt habe was in mir steckt. Malcolm war sehr zufrieden mit meiner Argumentation und ich auch ;o) Vielleicht steckt ja doch eine gute Businessfrau in mir, im herumargumentieren bin ich auf jeden Fall gut *gg*

Nach dem Kurs bin ich mit Sara zunächt in die Lower Gardens weil mir die Sonne für meinen Sonnenbrand zu intensiv ist. Wir schnappen uns ganz dreist ein paar von den Liegestühlen, die dort herumstehen und chillen dort so lange bis der eine Fuzzi kommt und 1,50GBP Gebühr verlangt.

 
Von england

Das nehmen wir also Zeichen zum Aufbruch und gehen erstmal ins Boots, denn ich brauchte unbedingt Taschentücher, weil ich mir eine fette  Erkältung zugezogen habe. Ich mache dafür Easyjet mit seiner ollen trockenen Flugzeugluft verantwortlich, da hats meiner Meinung angefangen. {Inzwischen ists aber schon fast wieder weg} 

Auf jeden Fall hatte ich Sara vom Asda erzählt und dass es dort sehr gute Auswahl zu guten Preisen und mit exzellentem Service gibt. Sara hat kein Dauerticket für den Bus wie ich da sie recht zentral wohnt und die Schule zu Fuss erreichen kann. Ich fahre aber jeden Morgen auch am Hauptbahnhof vorbei und weiss daher dass dort auch ein großer Asda ist. Der Hauptbahnhof ist nicht so furchbar weit von der MLS so dass wir dort auch hinlaufen können. Da ich ja keinerlei Orientierungssinn besitze gebe ich Sara die Karte und sie führt uns ziesicher zum Asda. Das Problem dort ist nur, dass das Gelände drum herum wegen des Bahnhofs und eines riesigen Parkhauses vollkommen uneinsichtig ist und wir den Füssgängereingang nicht finden können. Nach einer ewiglangen und frustrierenden Suche, die fast so lange dauert wie der ganze Weg zum bahnhof selbt (und nicht annähernd so ansehnlich) finden wir endlich einen Zugang *yay* und treten ein. Angenehme Kühle umwebt uns und wir teilen uns auf um unsere unterschiedlichen Gegenstände zusammenzusuchen. Auf dem Weg zu den Brotboxen von denen ich auf jefden Fall eine füpr meine Lunches erstehen will, komme ich an einer Reihe großer LCD-Fernseher vorbei und lach mich halb schlapp, darüber dass Spanien hinter der Schweiz zurückliegt, was sie ja dann auch bis Spielende bleiben werden. Bei den Gebäckwaren finde ich Sara wieder die sich ein paar Scones kauft während ich nicht an mich halten kann und gleich zwei Tüten mit je 5 Riesencookies kaufe, einmal Oatmeal Raisin und einmal Double Chocolate Chips.

Von england

Mit unseren Lebensmitteln bepackt geht es wieder raus in den Sonnenschein wo wir uns verabschieden und ich in meinen Bus steige und nach Hause fahre. Marisa und Andrew sind wie angekündigt nicht zu Hause, weil sie für ihren Hochzeitstag schick ausgehen. Stattdessen lerne ich Rebecca kennen, Francescas große Schwester die ungefähr in meinem Alter ist. Francesca spiel Mommy für mich und serviert mir lecker Pasta und während ich fein mampfe füllen die beiden Schwestern eine Bewerbung für Francesca ausfüllen. Sie will einen Summerjob bei Next(?) einem Klamottenshop hier in Bournemouth und muss dafür Sage und Schreibe 4 Seiten Fragen ausfüllen und auch noch einen Essayteil abgeben in dem sie beschreiben muss warum sie für den Job besonders geeignet ist. Wie sind alle drei etwas erstaunt über den schieren Umfang der Bewerbung, schließlich ist es nur ein Teilzeitjob als Verkäuferin. Ich schätze das liegt wohl daran, dass heutzutage die meisten Bewerbungen online stattfinden und sie wahrscheinlich nur ein einziges Onlineformular in den Shop haben, egal ob Verkäufer oder Manager. Ich erzähle von unserem Bewerbungstraining in Malcolms Kurs und von der einen fiesen Frage von der er uns erzählt hat.

"Stellt Euch vor, ihr seid auf einem See und Eure Mutter und Euer Freund/Freundin/Frau/Mann sind im Wasser und ertrinken. Du kannst abernur einen von den beiden retten. Wie entscheidest Du Dich?"

Krasse Frage oder? Ihr könnt ja mal ein bisschen drüber nachdenken, eure Wahl muss natürlich auch begründet sein. Ich find das schon echt harten Tobak wenn man bedenkt, dass man ja bei einem Vorstellungsgespräch sowieso nervös ist und dann sone fiese Frage vor den Latz geknallt bekommt.

 Ich plausche noch ein wenig mit den Mädels und zieh mich dann zunächst in mein Zimmer zurück, wo Mack mir bald Gesellschaft leistet und bewacht meinen Schlaf während ich ein kleines Nickerchen mache.

Von england

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Nach meinem kurzen Schläfchen beschließe ich noch ein bisschen Sonneschein abzuzgreigen und tue mich auf eine der Liegen im Garten. Mack folgt mir auf den Fersen und schleppt ein Gummispielzeug an damit ich mit ihm spiele. Dieser Hund ist echt zu komisch. Er kann gar nicht genug kriegen von spielen, aber er will sein Zeug immer nicht loslassen. Das heißtr er schleppt was in seinem Maul an aber wenn Du es versuchst zu nehmen um es für ihn zu werfen lässt er es nicht los. Und zwar auch nicht nach 5 Minuten und auch nicht nach zehn. Wenn Du ab er keine Luts mehr hast gegen ihn an dem Spielzeug zu zerren, dann hüpft er auf Dich drauf und versucht dir das Spielzeug in die Hand zu legen, und zwar gar nicht ungeschickt. Aber sobald Du zugreifst, lässt er wieder nicht los. Ich hab mich so totgelacht über das Vieh, sowas von verspielt und hartnäckig hab ich echt noch nicht erlebt. Er würde Dich übrigens nie beißen, selbst wenn Du ihm die Hand ins Maul legst, das haben sie ihm wirklich gut beigebracht, wenn er auch sonst auf praktisch nix hört was man ihm sagt - so ein Clown!

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Gegen acht geh ich unter die Dusche, höäre noch Marisa und Andrew zurückkommen, aber bin zu müde nochmal rauszugehen, sondern gehe dann bald ins Bett.

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 Falls Euch interessiert wo genau ich wohne hab ich ein paar Bilder von meinem Wohnhaus gemacht. Das Fleckchen Paradies hier heißt Littledown und liegt ziemlich in Norden von Bournemouth.

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Das ist mein Haus

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und meine Haustür

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und mein Garten

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Das Fenster auf der rechten Seite gehört zu meinem Zimmer

 

 

 

22.6.10 19:40
 


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